23.12.2011
Der ablehnende Bescheid wurde der Stadt Herrieden am 21. Dezember 2011 per E-Mail und am 23. Dezember 2011 per Post zugestellt. Der Rechtmittelbelehrung des Bescheides ist zu entnehmen, dass gegen diesen Bescheid innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage beim Bayerischen Verwaltungsgericht Ansbach erhoben werden kann.
Prof. Dr. Birk von der Anwaltskanzlei Eisenmann, Wahle und Birk aus Stuttgart vertritt die StadtHerrieden bei dem nun anstehenden Klageverfahren. Maßgeblich zur Fristwahrung wurde also rechtzeitig vor Ablauf der Rechtsmittelfrist Klage beim Verwaltungsgericht Ansbach erhoben. Gleichzeitig wurden die Akten des Freistaats zu der Angelegenheit über das Gericht angefordert. Derzeit wird die Klagebegründung erarbeitet.
Bürgermeister Brandl ist nach wie vor der Meinung, dass es immer noch Chancen für das FOC Herrieden gibt. Die Fakten aus den entsprechenden Gutachten besagen eindeutig, dass der Kaufkraftabfluss der umliegenden Städte einer ganz normalen und hinzunehmenden Konkurrenzsituation entspricht.
05.02.2009
Bürgermeister Alfons Brandl übergibt 4.000 regionale Unterschriften an den Bay. Ministerpräsidenten Seehofer
Foto: Stadt Herrieden
Am vergangenen Donnerstag hatte Herriedens Bürgermeister Alfons Brandl die Möglichkeit Ministerpräsident Seehofer die Pläne Herriedens ausführlich vorzustellen. Dabei konnte Brandl dem Ministerpräsidenten auch Listen mit bislang über 4.000 Unterschriften aus der regionalen Bevölkerung übergeben, mit denen diese ihre Unterstützung des Projektes „Herrieden Fashion Outlet” erklärt haben.
In dem über eine Stunde dauernden persönlichen Gespräch wurde deutlich, dass Seehofer über die wirtschaftliche Situation und Entwicklungen ebenso auch wie über die Wünsche und Hoffnungen der Bevölkerung in der Region bestens informiert war. Brandl verdeutlichte dabei nochmals, wie sehr die Region eine solche Ansiedlung braucht. „Alle Gutachten haben gezeigt, dass das Projekt stadt- und raumverträglich angesiedelt werden kann. Herrieden ist der richtige Standort. Gerade auch im Tourismus können aufgrund der Attraktivität der regionalen Angebote enorme Synergien entstehen”, so Brandl.
Im Gegenzug konnte Seehofer aus eigenen Erfahrungen in seinem Ingolstädter Wahlkreis berichten. In Ingolstadt war im Jahr 2005 ein Factory Outlet Center eröffnet worden, das fast 2 Millionen Besucher im Jahr anzieht. Seehofer: „Dieses Center hat die lokale und regionale Wirtschaft befruchtet. Die in den diversen Gutachten im Vorfeld der Ansiedlung prognostizierten Umsatzrückgänge im bestehenden Einzelhandel sind nicht eingetreten.” Zwar könne er als Ministerpräsident nicht in ein laufendes Verfahren eingreifen, so Seehofer, jedoch verstehe er sehr deutlich, wie wichtig eine Investition von über 40 Millionen Euro und die Schaffung von 400 Arbeitsplätzen aus Sicht der Region sei.
Seehofer und Brandl waren sich darin einig, dass gerade der ländliche Raum die Möglichkeit haben sollte, neue Entwicklungschancen zu ergreifen. Brandl dankte dem Ministerpräsidenten für sein Verständnis für die Anliegen der Menschen und der Wirtschaftstreibenden der Region. Brandl: „Das Gespräch mit dem Ministerpräsidenten hat uns sehr ermutigt, an den Planungen festzuhalten. Es lohnt sich diesen schwierigen Weg weiterzugehen. Wir sind nach diesem Gespräch optimistischer denn je, dass wir das Verfahren zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können.„
26.10.2009
Machen Sie mit und unterstützen Sie die Ansiedlung des FOCs in Herrieden
Foto: gessler online
Liebe Bürgerinnen und Bürger aus der Region,
liebe Befürworter des Fashion Outlet Center Herrieden, mit dem Projekt Fashion Outlet Center Herrieden haben wir die Chance, 400 Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Damit von dieser Möglichkeit am Ende nicht wieder andere profitieren, wollen wir zeigen, dass eine große Mehrheit in der Region diese vielleicht letzte Chance erkannt hat und nutzen will.
Es darf nicht so sein wie beim geplanten Center Parc, dass am Ende wieder ein paar wenige Menschen, die sich lautstark zu Wort melden, die Oberhand gewinnen.
Nein, wir wollen das geplante FOC in unserer Region verwirklichen und damit 400 Arbeitsplätze neu schaffen. Das geplante Gelände ist ohnehin als Gewerbegebiet ausgewiesen, so verlieren auch alle bislang in den Raum geworfenen Bedenken hinsichtlich dieses Gesichtspunktes an Bedeutung. Die Auswirkungsanalyse hat auch gezeigt, dass der Einzelhandel nicht mehr beeinträchtigt ist, als dies ohnehin regelmäßig durch ganz normale wirtschaftliche Schwankungen vorkommt. Lassen Sie sich bitte nicht von den gefühlten und von Gegnern in den Raum geworfenen Zahlen beirren, Diese sind nicht durch wissenschaftliche Studien belegbar und schlichtweg falsch.
Sie können aktiv zum Gelingen dieses für die Region bedeutenden Projekts beitragen, in dem Sie in Form IHRER Unterschrift auf unserer Unterstützerliste zeigen, dass Sie ebenfalls für das FOC Herrieden sind.
Die Unterstützerlisten liegen in den Rathäusern aus. Außerdem finden Sie diese zum download » hier.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Alfons Brandl16.10.2009
Demonstration Pro FOC
Foto: gessler online
Am Freitag, dem 16. Oktober 2009 fand um 8.30 die Demonstration für das FOC Herrieden statt. Trotz der frühen Stunde waren etliche Bürger gekommen, um Ihre Unterstützung für das Projekt auszudrücken. Unter den Anwesenden waren auch viele Bürgermeister und Würdenträger der angrenzenden Gemeinden. „Das Echo war durchgehend positiv” sagte Bürgermeister Alfons Brandl. „Und es zeigt sich an diesem positiven Echo, dass unsere Bürger voll und ganz hinter dem geplanten Outlet Center stehen, das für Herrieden und die gesamte Umgebung sehr positive wirtschaftliche und touristische Auswirkungen haben wird. Ich sehe daher diese Demonstation nicht als Gegendemonstration zu Dinkelsbühl an, sondern eher als eine positive Aussage auf ganzer Linie.”
In einer anschließenden Sitzung der Region Hesselberg, die im Bergwirt stattfand, stimmte dann auch die überwältigende Mehrheit der anwesenden Bürgermeister der Region (21 von 22 Anwesenden) für das Projekt. „Von so viel Solidarität bin ich überwältigt und mehr als positiv überrascht”, sagte Bürgermeister Brandl. „Ich denke, wir sehen einer sehr guten und für die Region auch lukrativen Zukunft entgegen.”
(Siehe auch: Bericht zu der Sitzung der Region Hesselberg)
