Die Schwimmer stoßen mit Speiseeis auf das Jahr 2010 an.
Sieben mutige Männer und zwei Frauen nahmen am Neujahrs-Eisschwimmen der Aquathleten teil. Bei einer Wassertemperatur von plus 2,3 Grad Celsius wagten sie sich in die Altmühl. Diese blieb heuer bei den milden Temperaturen der letzten Tage eisfrei.
Hatte vor einem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Herrieden noch mit Axten die Altmühl vom Eis befreien müssen, damit die Schwimmer sich in die Fluten begeben konnten, kam sie heuer mit einer Rettungsleiter zu Hilfe. Diese war nötig, um den Eisschwimmern den Einstieg in die durch Hochwasser angestiegene Altmühl zu ermöglichen.
Mitinitiator Armin Jechnerer von den Herrieder Aquathleten konnte an die 100 Besucher an der Altmühl begrüßen. Das Herrieder Eisschwimmen sei der Auftakt für ein abermals ereignisreiches Jahr 2010 in der Altmühlstadt, verkündete er. Einer der Höhepunkte sei dabei der traditionelle Stadtlauf, der am 16. Mai 2010 stattfinde. Schon für den 8. Mai lud Thomas Wagner, Bademeister des Herrieder Freibades, die anwesenden Besucher zur Eröffnung des beheizten Freiluft-Schwimmvergnügens ein.
Anschließend wagten sich die neun Schwimmer ins Wasser. Die Teilnehmer gingen zunächst alle mit wärmenden Neoprenanzügen in die Altmühl. Erst im zweiten Anlauf stiegen Gerhard Weydringer ohne Schutzanzug und Gerhard Nießner mit nacktem Oberkörper ins Wasser.
Am Ufer sorgte man dieses Jahr erstmals in einer Verkaufsbude der benachbarten Vereinsgaststätte der SG Herrieden für wärmende Getränke für Schwimmer und Zuschauer.
Der Versuch, in Richtung der Altmühlbrücke zu schwimmen, scheiterte an der hochwasserbedingt starken Strömung der sonst ruhig dahinfliessenden Altmühl.


Fotos: Jörg Behrendt
Stand: 12.01.2010
Autorin/Autor: gessler online