Bürgermeister Alfons Schock und Bürgermeister Alfons Brandl
In der Stadtratssitzung am 18. Januar 2012 in Herrieden besiegelten die beiden Bürgermeister den einstimmigen Stadtratsbeschluss.
Künftig wird es eine Kooperation der Standesämter Burgoberbach und Herrieden geben. Ab 1.3.2012 wird das Standesamt Herrieden die Aufgaben des Standesamts Burgoberbach übernehmen. Wobei die Brautleute nach wie vor von Bürgermeister Alfons Schock im Standesamt Burgoberbach getraut werden. Beide Gremien, der Stadtrat Herrieden und der Gemeinderat Burgoberbach, haben diese Kooperation in ihren Sitzungen am 18.1.2012 und am 19.1.2012 durch jeweils einstimmige Beschlüsse besiegelt.
Bei dieser Kooperation handelt es sich um ein Vorzeigeprojekt im Landkreis, da es die erste dieser Art ist. Die Standesamtsaufsicht hat die Genehmigung erteilt. Als nächsten Schritt werden nun die erforderlichen Unterlagen von Burgoberbach nach Herrieden umziehen, wo man schon Platz für die Akten aus Burgoberbach geschaffen hat. Die Kollegen aus dem Herrieden Rathaus freuen sich schon auf die ersten Beurkundungen aus Burgoberbach.
Begründet ist die sogenannte Kleine Übertragung darin, dass sehr viel effektiver gearbeitet werden kann, wenn mehr Fälle der gleichen Art bearbeitet werden. Die geringe Anzahl an Beurkundungen in Burgoberbach lassen hier einfach keine rechte Routine aufkommen. So kann aufgrund der größeren Fallzahl in Herrieden aufgrund der größeren Routine der einzelne Fall viel effektiver bearbeitet werden. Außerdem fallen für regelmäßige Schulungen und die EDV sehr hohe Kosten an. Diese Kosten können nun quasi geteilt werden. Neben rein praktischen Vorteilen und einer effektiveren Arbeitsweise ist eben so auch die Möglichkeit gegeben, Kosten einzusparen.
Der Handschlag zwischen Bürgermeister Alfons Schock aus Burgoberbach und dem Dritten Bürgermeister aus Herrieden, Robert Goth, besiegelt die künftige Kooperation. So geschehen in der Gemeinderatssitzung in Burgoberbach am 19. Januar 2012
Stand: 24.01.2012
Autorin/Autor: Stadt Herrieden