Logo Herrieden
Menu

Ansprechpartner

Marion Schönhöfer
1. Stock, Zimmer 17
Telefon: 808-35
Telefax: 808-30
marion.schoenhoefer@herrieden.de

Bürgerbüro Servicezeiten:

Montag, Mittwoch, Donnerstag
08:00 bis 13:00 Uhr

Dienstag
08:00 bis 18:00 Uhr

Freitag
08:00 bis 12:00 Uhr

Bauwerke


Frauenkirche

Um das Jahr 782 errichtet Kaiser Karl der Große am vermuteten Standort des Benediktinerklosters Abt Deocars eine 'Krypta'. Unter der Kirche und im Garten davor finden sich Gräber aus der Zeit des 9. und 10. Jahrhunderts.

Die heutige katholische Nebenkirche 'Zu Unserer Lieben Frau' wird 1493 anstelle einer hölzernen Muttergotteskapelle erbaut, aus Mitteln des Chorherrn Thomas Flach. Seitdem bleibt das Bauwerk in seiner Substanz unverändert. Nach der Säkularisation wird die Kirche 1805 verkauft, gelangt aber schon 1832 an die Pfarrgemeinde zurück. 1897 bis 1900 wird sie in neugotischer Gesamtausstattung renoviert. Eine weitere Renovierung erfolgt 100 Jahre später, in den Jahren 1997 - 2000.

Neben der Besonderheit, dass die Liebfrauenkirche auf die Urzelle des Klosters Herrieden verweist, birgt sie noch eine kunsthistorische Kostbarkeit: die barocke Holzdecke (lange Zeit wird sie als übliche Stuckdecke angesehen) aus dem Jahre 1705, finanziert durch den Chorherrn Michael Kirchbauer. Unter Experten gilt die aus mehr als 7500 geschnitzten Einzelteilen bestehende Decke als einmalig im europäischen Kulturraum.

© Bk, 01.12.2015

Frauenkirche

Frauenkirche Decke