Abwechslungsreiches für jedes Alter und (fast) jeden Schwierigkeitsgrad bietet unser umfangreiches Wander- und Radwegenetz – hier direkt vor Ihrer Haustüre. Vielfältige Informationen erhalten Sie dazu in unserem Aktivenatlas – ein ehrenamtliches Projekt engagierter Bürgerinnen und Bürger der AGIL.

Der Altmühlweg beginnt in Rothenburg o.d.T. und schließt damit die Verbindung zwischen dem Radweg Liebliches Taubertal und dem Radweg Altmühltal.
Diese herrliche Radwanderstrecke führt durch den Naturpark Frankenhöhe und folgt ab der Quelle bei Hornau dem Lauf der Altmühl, die sich durch eine sanfte Landschaft, beschauliche Städtchen und kleine Ortschaften schlängelt. Gemütliche Gasthäuser und Biergärten, in denen allerlei fränkische Spezialitäten angeboten werden, warten auf müde Radler.
Der
Altmühlweg leitet die Radfahrer über befestigte Wald- und Feldwege
und kleine verkehrsarme Nebenstrecken und ist durchgehend in beide Richtungen
beschildert.
Bei der Auswahl der Streckenführung wurde großer Wert auf
ruhige und landschaftlich schöne Wege gelegt.
Bis auf den ersten und einzigen Anstieg von Rothenburg o.d.T. hinauf zur
Frankenhöhe, sind keine nennenswerten Höhenunterschiede zu bewältigen,
da sich der Weg immer an dem Verlauf des oberen Altmühltales orientiert.
Die Gesamtstreckenlänge von Rothenburg zum Altmühlsee beträgt 65 km, alternativ über die Altmühlquelle am Hornauer Weiher 75 km.
Etappen:
Rothenburg o.d.T.– (Windelsbach – Hornauer Weiher) – Colmberg – Leutershausen
– Herrieden – Ornbau.

Die Karpfenteichwirtschaft hat in Franken eine mehr als 1000–jährige
Tradition. Die Anfänge reichen bis in die Zeit Karls des Großen zurück.
Vor allem durch das Wirken der Klöster erreichte sie bereits im Mittelalter
eine große Blüte. Damals war der Karpfen während der Fastenzeit
ein wichtiges Nahrungsmittel und zudem auf dem Speisezettel des Adels,
der Kirche sowie des wohlhabenden Bürgertums eine willkommene Abwechslung.
Karpfen war eine teure Delikatesse. 1 kg Karpfen kostete so viel wie 6 kg Rindfleisch oder 24 Maß Bier. Daher wurde eine Vielzahl von Teichen angelegt und in vielen Regionen Frankens mit Leidenschaft Karpfenwirtschaft betrieben.
Zentren der Teichwirtschaft stellten schon damals der Aischgrund sowie Dinkelsbühl dar. Durch frühe züchterische Arbeit wurden eigene Karpfenstämme herangezüchtet. Der Aischgründer Spiegelkarpfen und auch der Dinkelsbühler Karpfen waren schon bald weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt.
Diese
Begeisterung hat sich bis heute gehalten und deshalb sind viele Teiche
und Teichketten mehrere Jahrhunderte alt. Dies ist zudem auch ein Grund
für die naturnahe, umweltgerechte und fischgerechte Produktion. Neben
dem Karpfen werden auch Schleien, Hechte, Zander und Welse aufgezogen.
Der Radweg beginnt in Dinkelsbühl und macht Station in Feuchtwangen, Bechhofen a.d. Heide, Ornbau, Merkendorf, Heilsbronn, Dietenhofen, Markt Erlbach, Höchstadt a.d. Aisch und endet in Erlangen.
Auf seinem Weg erwarten Sie knapp 40 Gasthöfe und Gasthäuser, wo Sie frische Karpfen, aber auch andere regionale Spezialitäten geniessen können.
Karten und Informationsmaterial können Sie entweder bei der Stadt Herrieden, bzw. bei Tourist Information Romantisches Franken anfordern oder auf der Internet–Seite der Region Hesselberg direkt herunterladen.
Tourist Information Romantisches Franken
Am Kirchberg 4
Gemeinschaftszentrum Frankenhöhe
91598 Colmberg
Tel.: 09803 94141
Fax.: 09803 94144
