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1 StiftsbasilikaDie ehemalige Stiftskirche St. Vitus und St. Deocar wurde 1071 von Bischof Gundekar II. von Eichstätt geweiht. Von 1490 bis 1533 wurde sie erweitert und spätgotisch gestaltet. Aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt die barocke Innenausstattung durch Gabriel de Gabrieli. Am 14. Juli 2010 hat Papst Benedikt XVI. die Stiftskirche St. Vitus und St. Deocar zur päpstlichen Basilika erhoben. Dies ist nicht nur eine große Ehre und Freude für die katholische Pfarrgemeinde von Herrieden, sondern auch eine Auszeichnung für unsere Stadt. Die neue Stiftsbasilika ist die einzige Basilika in Mittelfranken und wegen ihrer besonderen Architektur und künstlerischen Ausgestaltung über die Region hinaus bekannt. |
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2 Pfarrhaus (Herrnhof 21/22)Bis zur Säkularisation 1806 war das jetzige Pfarrhaus die Residenz des Stiftsdechanten. Die Pläne stammen von Gabrieli, der Innenausbau ist von Maurizio Pedetti. |
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3 Kgl. Bayr.Amtsgericht (Herrnhof 10)Aus dem Jahr 1901 stammt das Königliche Bayerische Amtsgericht, in dessen Mauern sich seit 1945 das Rathaus befindet. |
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4 Wohnsitz des Stiftsprobstes (Herrnhof 2)Um 1492 wurde der Amts- und Wohnsitz des Stiftsprobstes erbaut. 1988 erwarb die Stadt Herrieden das Gebäude und errichtete darin die Stadtbücherei. |
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5 LiebfrauenkircheLiebfrauenkirche, an der Stelle der ehemaligen Klosterkirche 1474 neu erbaut, beim Stadtbrand von 1490 schwer beschädigt, 1493 wieder neu errichtet. 1997-2000 erfolgte eine Gesamtsanierung und im Inneren die Wiederherstellung des neugotischen Gesamteindrucks. Einzigartig ist die Holzstuckdecke von 1703. |
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Ölbild der Liebfrauenkirche |
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6 Gabrielihaus (Vogteiplatz 11)Das Gabrielihaus war ursprünglich ein fürstbischöfliches Amtshaus, die zentrale Verwaltungsstelle im Herrieden des 18. Jahrhundert. Später beherbergte es Landgericht, Amtsgericht, Notariat und Rentamt, bis 1921 das Finanzamt dort untergebracht wurde. Heute ist der stattliche Bau ein Wohnheim der Lebenshilfe. |
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7 Stadtschloss (Vogteiplatz 8)Aus dem Stadtschloß wurde im späten 17. Jahrhundert eine Brauerei. 1122 war die Burg Sitz der Herren von Herrieden, wurde durch Truppen Kaiser Ludwigs des Bayern 1316 zerstört, 1342 wieder aufgebaut und 1633 von den Schweden wiederum niedergebrannt. |
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8 Spital (Vogteiplatz 6)Wo heute das Alten- und Pflegeheim untergebracht ist, stand ab 1476 ein Spital, das beim Stadtbrand 1490 eingeäschert wurde; ein Nachfolgebau fiel 1633 der schwedischen Brandschatzung zum Opfer. Von 1840 an beherbergte das Haus die Cholera-Quarantäne-Station des Landkreises Feuchtwangen; ab 1884 diente das Gebäude bis 1979 als Städtisches Krankenhaus. |
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9 Fronveste (Fronveststraße 12)Urspünglich war die Fronveste eine viereckige Wehranlage, die im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts durch einen halbrunden Vorbau gegen Kanonenbeschuß verstärkt wurde. In neuerer Zeit fand das 'Veste Haus' bis 1901 Verwendung als Gefängnis. |
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10 Kleines Fachwerkhaus (An der Stadtmauer 3)Auf die Grundfesten der Stadtmauer ist das kleine Fachwerkhaus gesetzt, das eines der originellen Zeugnisse des ackerbürgerlichen Teils der Altstadt darstellt. |
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11 WolfhardstraßeDie Häuser Wolfhardtstraße 5 und 7 zeigen sorgfältig gestaltetes fränkisches Fachwerk. |
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12 BaderhausAuch der Stil um 1900 ist vertreten mit dem Haus Hintere Gasse 11, in dem der letzte Bader Herriedens seine Kunst ausübte. |
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13 Stadtapotheke (Vordere Gasse 25)Seit 1635 sind Apotheker nachweisbar, ab 1786 spricht man von der Stadtapotheke. |
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14 Poststall (Vordere Gasse 21)Der erst 1890 eingerichtete Poststall wurde bereits 1903 wieder aufgelassen, als Herrieden ans Eisenbahnnetz angeschlossen wurde. |
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15 Vordere Gasse 15Aus barocker Zeit stammt die Fassade des Hauses Vordere Gasse 10. |
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16 Turmstrasse 5Dicht am Storchenturm trägt auch das Gebäude Turmstraße 5 typische Fachwerkzüge. |
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17 StorchenturmDer Storchenturm wurde 1316 durch Kaiser Ludwig den Bayern zerstört, 1340 aber unter Bischof Schenk von Reicheneck wieder aufgebaut. Heute zählt er zu den wenigen Gebäuen, auf denen im Altmühltal noch Störche nisten. |
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18 AltmühlbrueckeDer älteste urkundlich erwähnte Brückennachweis in Mittelfranken gilt der Altmühlbrücke zu Herrieden; sie wird 836 anläßlich eines Reliquienzuges erwähnt. In heutiger Form stammt sie aus dem Jahr 1711. |
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19 Brothaus (Marktplatz 3)Das Brothaus in heutiger Gestalt entstand 1752; von einem Vorgängerbau stammt das Wappen des Stiftprobstes Bernhard Arzat; von 1835 bis 1944 beherbergte der Bau das Rathaus der Stadt Herrieden. |
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20 Der 'Kasten' (Marktplatz 2)Aus der Zeit des Fürstbischofs Gabriel von Eyb (1532) stammt der 'Kasten', das Gebäude, in dem die Naturalabgaben der zinspflichtigen Einwohner gesammelt wurden. Nach der Säkularisation diente das Gebäude verschiedenen Zwecken. Heute ist es Pfarrheim und wurde von 1997-2000 außen und innen renoviert. |
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21 Brauereigasthof (Marktplatz 13)Am Standort der heutigen Sparkasse befand sich bis 1983 der Brauereigasthof 'Zum Hirschen', von wo aus der aus Eichstätt geflüchtete Fürstbischof 1703/04 das Eichstätter Bistum regierte. |
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22 St. MartinSt. Martin (am Friedhof) ist eine der ältesten Kirchen im oberen Altmühlgebiet. Die heutige barocke Form ist nach Plänen von Gabrieli entstanden. |
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23 ChristuskircheDie Christuskirche wurde am 4. November 1951 als Gotteshaus der evangelischen Gemeinde eingeweiht. |
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24 ElbersrothElbersroth wird im späten 13. Jahrhundert erwähnt, 1446 ist erstmals eine Pfarrei nachgewiesen. Der berühmte Pfarrer Ludwig Heumann gründete die bekannte Heumann-Arzneimittel-Fabrik in Nürnberg. |
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25 NeunstettenNeunstetten ist schon im 12. Jahrhundert erwähnt. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sie ist eine Wehrkirche mit zwei Chören und einer geneigten Apsis. 1996 erfolgte eine gründliche Renovierung. |
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26 RauenzellRauenzell bestand schon im 9. Jahrhundert. Eine Turmhügelburg ist um 950 nachweisbar. Die 1353 entstandene Wallfahrt St. Salvator wurde 1808 gewaltsam beendet. Die Pfarrkirche stammt aus der späten Gotik und wurde im 18. Jahrhundert umgestaltet. |
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27 DeocarbrunnenDer Deocarbrunnen am Marktplatz zeigt den ersten Abt des Klosters Herrieden unter Bäumen sitzend. Die mystische Kopfform des Kronendaches symbolisiert die Urbarmachung und geistige Blüte des Landes an der Altmühl im Zuge der Klostergründung. Ein Wasserschleier verkörpert den unablässig rinnenden Strom der Geschichte, der von den Ursprüngen vor 1200 Jahren ausgeht und eines Tages auch uns einschließt. |
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28 Kreuzkapelle HohenbergIm Gebiet des heutigen Hohenberg siedelten schon vor 2500 Jahren Kelten. In christlicher Zeit gehörte der Ort zum Einflussbereich des Klosters und nachmaligen Chorherrenstifts Herrieden. Hohenberg – heute ein Stadtteil Herriedens – war von Beginn des 19. Jahrhunderts an bis 1972 eine selbstständige politische Gemeinde. Die Kreuzkapelle mit innovativer Architektur (Schmetterlingsdach, Grundriss Fischform) und reichhaltiger Innenausstattung (Altar, Kreuzbild, „Kreuzweg”) wurde im Jahr 2010 errichtet. |
