Im 10. Jahrhundert zwangen wiederholte Ungarneinfälle die Herriedener zur Errichtung einer Burg, die erstmals 1122 urkundlich erwähnt wird und im Laufe derJahrhunderte viermal zerstört wurde.
Auch massive Befestigungsanlagen wurden erbaut – die Grundlage für die Verleihung des Stadtrechtes in jener Zeit (1230).
Hinter dem überdachten Wehrgang mit vielen Schießscharten fühlten sich die Bürger der Stadt damals relativ sicher.
Trotzdem wurde Herrieden von vier Katastrophen heimgesucht: Zwei große Stadtbrände 1305 und 1490 sowie zwei Zerstörungen 1316 und 1633. Durch viel Fleiß, Liebe und Ausdauer haben die Herriedener ihre Stadt immer wieder aufgebaut, denn nur so konnten wertvolle Kulturdenkmäler der Nachwelt erhalten bleiben.
Fotos: Max Brenner
