Museum auf dem Weg
Die Historie der Stadt Herrieden können Sie mit unserem „Museum auf dem Weg“ und dem "Skulpturenweg im Schlosspark" kennen lernen.
Beim "Museum auf dem Weg" sind an acht historisch bedeutsamen Stationen in der Innenstadt Stelen angebracht, auf denen der Besucher die bewegte Geschichte der Stadt nachlesen und nachempfinden kann. Es werden Themen wie „Herrieden befestigt und beschützt” (an der Fronveste) oder „Herrieden glaubt” (an der Frauenkirche) und „Herrieden wirtschaftet” (in der Hinteren Gasse) über die Anfänge der Industriegeschichte bis hin zur Gegenwart dargestellt.
Machen Sie sich auf den Weg und erkunden Sie an den acht Stationen gerne die Herrieder Stadtgeschichte.
Geschichte in acht Stationen
- Herrieden befestigt und beschützt Zeugen der mittelalterlichen Stadtbefestigung wie Stadtmauer, Wehrgraben und Stadttor haben sich gut erhalten. Die Fronveste erzählt eine ganz besondere Geschichte. Wussten Sie, dass das Alten- und Pflegeheim früher ein Krankenhaus war?
- Herrieden zerstört Ob durch Machtkämpfe, Feuer, Krieg oder Krankheit - Herrieden hatte im Laufe seiner Geschichte immer wieder Zeiten der Zerstörung, der Trauer und des Leids durchlebt. Doch immer wieder gab es einen Neuanfang. Hier befindet sich auch der Laufsteg der Geschichte - er kann zur Bühne werden. Ereignisse der Stadtgeschichte werden lebendig.
- Herrieden wirtschaftet Genau betrachtet ist die Hintere Gasse das frühere Industriezentrum Herriedens. Neugierig geworden?
- Herrieden glaubt In Herrieden finden Sie vier sehr sehenswerte Kirchen, unter ihnen die Stiftsbasilika. Sie unterscheiden sich durch ihre einzigartige Ausstattung und ihre Geschichte. Umfangreiche Restaurierungen in den vergangenen Jahren haben die Besonderheiten der Kirchenräume sichtbar gemacht.
- Herrieden entsteht Die Geschichte der Stadt Herrieden beginnt mit der Gründung eines Klosters, das im Jahr 888 ein Chorherrenstift wurde. Dessen Auflösung erfolgte erst 1804. Die bayerische Epoche beginnt dann für Herrieden im Jahr 1806.
- Herrieden bildet Bildung spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der Stadt. Zu den bekanntesten Schülern zählen Jakob Fugger der Reiche und Sebastian Strobel.
- Herrieden sehenswert Der Ortsname, die Stadtstruktur und die Altmühlbrücke erlebten einige Veränderungen. Alte Stadtpläne, Bilder und Fotos dokumentieren dies.
- Herrieden an der Altmühl Das Leben mit und an der Altmühl stellte die Menschen vor so manche Herausforderung. Jedoch wussten sie die Altmühl auch zur Erholung von Leib und Seele zu nutzen.
Zu den „Füßen“ der Stelen
Die Basis der Stelen aus Corten-Stahl bezieht sich in ihrer Formensprache thematisch auf die Stationen. Sie erlauben freie Interpretationen. Die übereinander liegenden Platten symbolisieren die Bausteine der Geschichte und noch unerforschte Begebenheiten.
Mehr zum "Museum auf dem Weg" erfahren Sie im Flyer (PDF-Dokument, 1,66 MB, 08.07.2024).
Skulpturenweg im Schlosspark
Im Bürgerpark des Stadtschlosses befinden sich sieben Skulpturen, an denen man die Stadtgeschichte Herriedens als "Kunst zum Anfassen" spielerisch erfahren kann. Während das "Museum auf dem Weg" mit Texten und Bildern über die Geschichte an Ort und Stelle informiert, sind die Skulpturen im Bürgerpark direkt, sinnlich wahrzunehmen und dürfen genutzt, besessen und angefasst werden.
Die Skulpturen entwarf, gestaltete und modellierte die Künstlerin und Bildhauerin Cornelia Königsperger aus Merkendorf.
Herrieden zum Anfassen
Ein neues Tastmodell der historischen Altstadt in Herrieden macht die Stadtgeschichte wortwörtlich „begreifbar“. Es wurde Anfang 2026 feierlich eingeweiht und hat seinen festen Platz am Eingang des Schlossparkes gefunden, wo es die bestehende Skulpturenmeile ergänzt. Das aus Bronze gefertigte Modell bildet den Stadtkern im Maßstab ab und ermöglicht es insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen, die Dimensionen und architektonischen Besonderheiten Herriedens haptisch zu erfassen.
Durch die zusätzliche Beschriftung in Brailleschrift dient es als wichtiges Instrument der barrierefreien Orientierung, lädt aber auch Sehende dazu ein, die Stadt aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten. Die Realisierung dieses Projekts wurde zum Großteil durch das Regionalbudget der ILE-Region Altmühlland A6 gefördert, um die touristische Infrastruktur und Inklusion vor Ort zu stärken.






