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Integration


Log der Flüchtlingshilfe Herrieden

Informationen der Flüchtlingshilfe

Bei einem Treffen der „Flüchtlingshilfe Herrieden“ hat der Helferkreis, der sich 2015 gegründet hatte, beschlossen, den Namen der Gruppe aus Ehrenamtlichen in „Netzwerk Weltoffen Leben“ zu ändern und damit den veränderten Aufgaben und Herausforderungen von Integration Rechnung zu tragen.

Die Flüchtlingshilfe Herrieden hatte sich 2015 gegründet, um die Aufnahme, Versorgung und Integration der Geflüchteten, z.B. in einer Sammelunterkunft zu gewährleisten. Mittlerweile haben sich viele Geflüchtete integriert, die Aufgaben des Helferkreises haben sich verändert. „Wir möchten uns solidarisch für alle Menschen in Herrieden einsetzen, die neu zugezogen in unserer Stadt leben. Jedoch auch für Mitbürger aller Nationen, die bereits in Herrieden Heimat gefunden haben. In diesem Sinne verstehen wir unter Weltoffenheit eine Haltung, die das Zusammenleben in Vielfalt unabhängig von der Herkunft, Weltanschauung und Religion vor Ort positiv gestaltet und fördert“, so die Integrationsbeauftragte der Stadt Herrieden, Beate Jerger. Neu angekommene Bürger sollen in Herrieden eine Heimat finden und dabei unterstützt werden.

Zu diesem Zweck wurde in den letzten Jahren ein Netzwerk von Vereinen, Initiativen und den beiden Kirchen geknüpft, das die vielfältigen Aufgaben zusammen bewältigen kann. Zu diesem Netzwerk gehören die Stadt Herrieden, vertreten durch die beiden Integrationsbeauftragten, die evangelische und katholische Kirchengemeinde, die Asylberatung des Caritasverbandes Eichstätt, die Gruppe „Bürger helfen Bürger e.V.“, die Stadt – und Pfarrbücherei, die Kolpingsfamilie, und der „Eine Welt Verein Herrieden! Ein Netzwerk ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit und einen Austausch von Informationen und Unterstützungsangeboten.

Andreas Baumgärtner, zweiter Bürgermeister von Herrieden, bedankte sich bei den Anwesenden für die zeitintensive und wertvolle Arbeit, die seit 2015 geleistet wurde. Die Stadt Herrieden werde diese wertvolle Arbeit auch weiterhin ideell und finanziell unterstützen. Die ehrenamtliche Arbeit ermögliche in vielerlei Hinsicht eine gelingende Integration und Teilhabe von Migranten und Neuzugezogenen am öffentlichen Leben unserer Stadt, den Vereinen und Veranstaltungen.

Durch Patenschaften von Ehrenamtlichen für Migranten – Familien wird ein persönlicher Kontakt hergestellt und ist ein Ansprechpartner vor Ort. Die „Paten“ berichten bei regelmäßigen Treffen des Netzwerkes über Probleme, Erfolge und weitere Aufgaben. Sie sind behilflich bei der Wohnungssuche, Vermittlung von Arbeitsplätzen, bei schulischen und sprachlichen Problemen – bei der Bewältigung des Alltags. „Unser Ziel ist es aber dabei nicht, eine Rundumbetreuung zu gewährleisten oder den Migranten alles abzunehmen, sondern nur dann Hilfe anzubieten, wenn sie an ihre Grenzen stoßen“, erläutert Norbert Brumberger, Stadtrat und Integrationsbeauftragter der Stadt Herrieden.

Zur Zeit ist die Wohnungssuche ein großes Problem, das auch vom Landratsamt Ansbach öffentlich gemacht wurde (die FLZ berichtete). Es gibt zwar leer stehende Wohnungen, die aber nicht als Mietobjekte bekannt gemacht oder nicht an Migranten vermietet werden. Deshalb die Bitte der beiden Integrationsbeauftragten: Wer Wohnraum vermieten kann, solle dies bei der Stadt Herrieden oder an die beiden Integrationsbeauftragten melden.

Das „Netzwerk Weltoffen Leben Herrieden“, vormals Flüchtlingshilfe, beteiligt sich seit einigen Jahren am jährlich stattfindenden Weltfriedensgebet und war auch bereits beim Fest der Nationen der Stadt Herrieden sowie bei den Internationalen Abenden des Eine Welt Vereins mit engagiert.

In Planung ist in nächster Zeit eine Kunstaktion für Jugendliche als Teilnahme an der Interkulturellen Woche, die im Herbst stattfindet.

Zu den regelmäßig stattfindenden Treffen des Netzwerkes „Weltoffen Leben“ ist jeder und jede herzlich willkommen. Die Termine werden im Amtsblatt und in der FLZ bekanntgegeben.

Pressemitteilung: Norbert Brumberger

weltoffen leben

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Fotos: Rudolf Eder