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Ehrungen für langjährige Feldgeschworene

In der Stadtratssitzung vom 15. September 2021 wurden die Feldgeschworenen, Herr Karl Scharnagel aus Elbersroth und Herr Alois Sterner aus Neunstetten, für ihre langjährigen Dienste im Feldgeschworenenwesen geehrt.
Seit rund 600 Jahren engagieren sich Bürger als Feldgeschworene, auch Siebener genannt, und tragen als Mittler zwischen Bürgern und Vermessungsverwaltung zum nachbarschaftlichen Frieden bei. Zu ihnen gehören bei uns in Herrieden auch Herr Karl Scharnagel aus Elbersroth und Herr Alois Sterner aus Neunstetten.
Trotz der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt bleibt die Arbeit der Feldgeschworenen unersetzlich. Als Hüter der Grenzen sind sie mit ihrer Ortskenntnis ein fester und wichtiger Bestandteil des bayerischen Vermessungswesens. Der Ursprung des Feldgeschworenenwesens geht zurück auf die alten Mark- und Feldgerichte. Aufgabe der Feldgerichte war es, in Grenzangelegenheiten Schiedssprüche zu fällen. So wurden die Feldgeschworenen zu Hütern der Grenzen und Abmarkungen. Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter; sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt. Sie genießen wegen ihrer Erfahrung und ihrer Ortskenntnis bei Bürgerinnen und Bürgern und bei der Vermessungsverwaltung sehr hohes Ansehen. Seit 2016 gehört das „Feldgeschworenenwesen in Bayern“ zum immateriellen Kulturerbe.
 
Der Bayerische Staatminister der Finanzen und für Heimat, Herr Albert Füracker, hat Herrn Karl Scharnagel aus Elbersroth für 40 Jahre und Herrn Alois Sterner aus Neunstetten für 60 Jahre verdienstvolles Wirken im Feldgeschworenenwesen eine Ehrenurkunde ausgesprochen.
 
Alois Sterner (Bild: Alexander Biernoth)
Alois Sterner (Bild: Alexander Biernoth)
 
Karl Scharnagel (Bild: Alexander Biernoth)
Karl Scharnagel (Bild: Alexander Biernoth)