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FairTrade


Herrieder Schulen spielen fair

Obwohl es bis Weihnachten noch fast zwei Wochen zu warten galt, konnten sich die Schüler:innen der Herrieder Schulen am Montag, den 12.12.2022 bereits über ein Geschenk freuen. 

Nach längerer Wartezeit erhielten die Bildungseinrichtung ihre fair produzierten Bälle. Im Rahmen des gemeinsamen Mottos „Fairplay“ der Stadt Herrieden, der Steuerungsgruppe Faire Stadt und des Eine Welt Vereins Herrieden für 2021 wurden die Sportgeräte noch im vergangenen Jahr als faires Jahresprodukt geordert. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten trafen die Bälle allerdings erst kürzlich in Mittelfranken ein.

Nun wurde jeweils ein Ballset, bestehend aus Fußbällen, Handbällen und Volleybällen, an die Grund- und Mittelschule, die Realschule, die Sebastian-Strobel-Schule und die Wolfhard-Schule ausgehändigt. Alle Bälle sind in einem individuellen Herrieder Design gestaltet. Die Übergabe fand in der Aula der Grund- und Mittelschule statt. Neben den jeweiligen Schulleitern nahmen auch einige Lehrkräfte und Schüler:innen an der Veranstaltung teil. Zudem waren Beate Jerger aus dem Vorstandsteam des Eine Welt Vereins und Thomas Merkel, Leiter der Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Landratsamt, als Vertreter des fairen Landkreises Ansbach anwesend. Übergeben wurden die Bälle von den Beauftragten des Stadtrates für kommunale Entwicklungsarbeit, Zweiter Bürgermeister Andreas Baumgärtner und Franziska Wurzinger sowie durch den Koordinator für kommunale Entwicklungsarbeit, Maximilian Kroemer.

„Noch immer ist die Ausbeutung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Herstellung von Sportbällen ein großes Problem. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir den Schulen nun Bälle mit Fairtrade-Zertifizierung zur Verfügung stellen können. Das bedeutet, dass entlang der Produktionskette garantiert auf faire Bezahlung und ein sicheres Arbeitsumfeld geachtet wurde“, erläuterte Andreas Baumgärtner.

„Die aktuell stattfindende Fußballweltmeisterschaft hat uns vor Augen geführt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um für faire Arbeitsbedingungen in der Sportbranche zu Sorgen. Die meisten Bälle werden noch immer in Handarbeit hergestellt. Näherinnen und Näher werden meist nach Stückzahl bezahlt und erhalten keinen Stundenlohn. Das führt zu sehr langen Arbeitszeiten und einem Mangel an sozialer Sicherheit. In Herrieden zeigen wir, dass es auch anders geht“, ergänzte Maximilian Kroemer.

„Die Stadt Herrieden hat sich bewusst dafür entschieden, alle Schulen unabhängig von der Trägerschaft mit fairen Bällen auszustatten“, so Zweiter Bürgermeister Andreas Baumgärtner. Nachdem nun auch der Landkreis seit kurzem als „Fairtrade-Landkreis“ freut sich Franziska Wurzinger als Beauftragte für kommunale Entwicklungspolitik in Herrieden sowie als Sprecherin des Fairen Landkreises Ansbach auf die zukünftig noch engere Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und den Kommunen beim Thema „Nachhaltige Beschaffung“. „In unserer Verantwortung liegt es, dass mit öffentlichen Geldern nicht nur sparsam umgegangen wird, sondern bei der Beschaffung auch Arbeits- und Menschenrechte sowie Umweltstandards eingehalten werden.“