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Zum Stadtschloss
altes Gemälde von Herrieden

Geschichte Herriedens

Historie

Die Stadt Herrieden kann auf eine fast 1.250-jährige Geschichte zurückblicken. Klicken Sie sich hier durch die zwölf Jahrhunderte prägender Geschichte.

500 v. Chr. Kelten/100 n. Chr. Römer: erste Spuren

Die ersten nachgewiesenen Spuren menschlicher Besiedlung im Raum Herrieden finden sich aus keltischer Zeit um 500 v. Chr. In der Antike reicht das römische Reich mit dem Limes und dem Kastell Ruffenhofen ganz nahe an das spätere Herrieden heran, schließt es aber nicht ein.

782: Klostergründung

In Herrieden, an der sich verzweigenden Altmühl, siedeln die Menschen schon früh, angezogen von der überaus günstigen Verkehrslage: Der Fluss selbst wird als Verkehrsweg genutzt. Von Fulda führt eine wichtige Handelsstraße nach Donauwörth, den Flussübergang erleichtert eine Brücke schon in der Karolingerzeit. An diesem wichtigen Verkehrspunkt gründet Karl der Große ein Kloster, in das er 782 das Mitglied seiner Hofkanzlei Deocar als ersten Abt entsendet: Das Reichskloster sollte fränkischen Einfluss durchsetzen und Träger fränkischer Reichskultur werden. Deshalb wird es auch reichlich ausgestattet: So gehört u. a. Melk in Niederösterreich zu seinem Besitz (seit 1982 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Herrieden und Melk). Eine Burg gibt es wohl seit den Tagen der Benediktinerabtei.

888: Umwandlung in ein Chorherrenstift

Im Jahr 888 übereignet Kaiser Arnulf von Kärnten die Reichsabtei Herrieden dem Fürstbischof Erchanbald von Eichstätt, der sie in ein Chorherrenstift umwandelt. An die Stelle des Abtes tritt ein Probst, der den Vorsitz über die Chorherren, die Güterverwaltung, aber auch die Grund- und Leibherrschaft über die Untertanen wahrnimmt.

1238: Herrieden wird zur Stadt

In der Eichstätter Chorherrenzeit (888-1804) bleibt Herrieden, seit 1238 'Stadt' (in einer Urkunde wird von Herrieder "cives"/Bürgern gesprochen), für ein ausgedehntes Umland nicht nur grundherrschaftlich-niedergerichtlicher Zentralort und seelsorgerisch-geistlicher Mittelpunkt, sondern kultureller Ausstrahlungsort.

Der ausgezeichnete Ruf der Stiftsschule veranlasst z. B. mehrere Augsburger Patrizierfamilien, ihre Söhne als Schüler/Studenten nach Herrieden zu schicken. Auch Jakob Fugger 'der Reiche' hatte im Herrieder Stift eine Pfründe erhalten; Herrieden wird als das 'gelehrteste Stift' gesehen.

1316: König Ludwig der Bayer/Schweiz

Am 26. und 29. März 1316 werden von König Ludwig dem Bayern im Feldlager vor der belagerten Stadt Herrieden ("in obsidione oppidi Herriden") vier Königsurkunden für die Urkantone (Schwyz, Uri, Unterwalden) der späteren Schweiz ausgestellt - ein wichtiger Meilenstein zur eidgenössischen Staatlichkeit.

König Ludwig der Bayer/Reichsabt Deocar in der Lorenzkirche Nürnberg
Nach seinem Tod wird Deocar bald als Heiliger verehrt, seine Reliquien sind begehrt. Als Herrieden 1316 vom (späteren) Kaiser Ludwig dem Bayern zerstört wird, verbringt dieser einen Großteil der Gebeine Deocars als Siegesbeute nach Nürnberg in die Lorenzkirche.

1358: Stiftung der St. Veits-Reliquiar in der Stiftsbasilika Herrieden

Kaiser Ludwigs Nachfolger, Kaiser Karl IV., entschädigt Herrieden für den 'Reliquienraub' seines Vorgängers, indem er das kunsthistorisch bedeutsame St. Veits-Reliquiar (u. a. Ausstellungen 2006 in Berlin und Prag, 2005 in New York) stiftet.

1438: Deocarschrein/Reichsheiltumsschrein

Kaiser Karl IV. will Nürnberg zu der Stadt machen, in der auf Dauer der Kronschatz/die Reichskleinodien, d. h. die Reichsinsignien (z. B. Reichskrone, Reichsapfel) und Reichsreliquien (u. a. Heilige Lanze und Kreuzpartikel) verwahrt werden sollen. Muster für das Behältnis der wichtigen Reichsreliquien wird v. a. der Deocar-Schrein der Lorenzkirche in Nürnberg.

1618: Von der Burg zum Stadtschloss

Das Hochstift Eichstätt, mit Herrieden, gehört dem im Zuge der Reichsreform gegründeten Fränkischen Reichskreis an. In der Mitte des 16. Jahrhunderts sind zwei Drittel des Eichstätter Gebiets protestantisch. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) erleidet die Stadt durch die Schweden schwerste Bevölkerungsverluste.

Man kann von der Kontinuität einer Burg seit der Zeit Kaiser Karls des Großen und Reichsabt Deocars ausgehen. Die Burg bzw. das Schloss Herrieden ist in die Herrieder Geschichte eingebunden, u. a. als Sitz des Stadtvogtes, als Fluchtburg im Dreißigjährigen Krieg (1633 Massaker durch die Schweden) oder als vorübergehende fürstbischöfliche Residenz (1703/1704).

Stadtschloss Herrieden

Um 1686 wird das Schloss in eine fürstbischöfliche Brauerei umgebaut und kommt 1806 - mit Herrieden - zum Königreich Bayern. Sogleich wird die Brauerei privatisiert, 2000 wird der Brauereibetrieb eingestellt. 2009 erwirbt den Gebäudekomplex die Stadt Herrieden. 2019 ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen (Bundesprogramm Nationale Projekte Städtebau). Der 2. Bauabschnitt befindet sich noch in der abschließenden Planungsphase.

1806: Herrieden gehört zum Königreich Bayern

Bis zur Säkularisation (1803) leben die Menschen in Herrieden unter geistlicher Herrschaft, die Bischöfe im Bistum Eichstätt sind gleichzeitig Reichsfürsten im Hochstift Eichstätt ('unterm Krummstab ist gut leben').
Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Jahr 1806 gehört die Stadt Herrieden zum neuen Königreich Bayern. Durch Gebietsreformen der Jahre 1808/1818 entstehen hier aus rund 40.000 Städten, Märkten, Dörfern und Weilern zunächst über 7.000 Gemeinden – Herrieden ist eine davon. Bayern ist Bestandteil des Zweiten Deutschen Kaiserreichs (1871-1918), der Weimarer Republik (1919-1933) und des Dritten Reiches (1933-1945).

1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Der Freistaat Bayern entwickelt sich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland von einem agrarisch geprägten Land zu einem führenden Industrie- und Technologiestandort. Herrieden ist Teil dieser (Erfolgs-)Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg finden hier viele Heimatvertriebene eine neue Heimat und prägen den enormen wirtschaftlichen Aufschwung mit.

1971: Gründung der Großgemeinde Herrieden

Durch die Gebietsreform in Bayern ab 1971 verringert sich die Anzahl der kreisangehörigen Gemeinden von etwa 7.000 auf nunmehr circa 2.000. Neun ehemals selbstständige Gemeinden werden in die Stadt Herrieden eingegliedert. Im Jahr 2022 beträgt die Einwohnerzahl der Stadt Herrieden über 8.200.

Wie kommt der 'Hase' in das Wappen der Stadt Herrieden? Der ursprüngliche Name des Reichsklosters 'Hasareoda' (am 24.10.797 erste urkundliche Erwähnung "quod dicitur Hasareoda") leitet sich aus dem angelsächsischen Wort 'hasu' (sumpfig, grau) ab sowie aus dem althochdeutschen Wort 'hriot' (Ried, Sumpf, Wiesenmoor). Im Laufe der Jahrhunderte mutierte 'hasu' zu 'Hase' und schließlich zu 'harried' und 'Herrieden'. Der Bischofsstab symbolisiert die jahrhundertelange Verbindung zum Bistum und Fürstbistum Eichstätt.

2010: Ernennung zur Stiftsbasilika

Die weit über die Region hinausreichende geistig-spirituelle Ausstrahlung der Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar wird im Jahr 2010 durch die Verleihung des Ehrentitels einer päpstlichen Basilika gewürdigt.

2022: Zentralität Herriedens

Die Zentralitätsfunktion Herriedens zeigt sich heute auch im schulischen (Förderschulen, Grund- und Mittelschule, Realschule, Campus Herrieden der Hochschule Ansbach) und kulturellen Angebot (Volkshochschule, Zentrale der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Ansbach, Stiftsbasilika-Konzerte).