Rückblick auf das Neujahrskonzert 2025
Erstelldatum28.01.2025

Mit einem herzlichen Willkommen und „Glück auf!“ begrüßte Erste Bürgermeisterin Dorina Jechnerer am 3. Januar 2025 zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim traditionellen Neujahrskonzert mit der Erzgebirgischen Philharmonie Aue unter der Leitung von Kapellmeister Klug.
Der beschwingte Abend begann mit einem Sektempfang in einer stimmungsvoll beleuchteten Aula, die sich Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeitenden des städtischen Bauhofes, der Stadtgärtnerei und des Hausmeisters der Grund- und Mittelschule, Herrn Fritz Oberfichtner, in einen vortrefflichen Konzertsaal verwandelt hatte. Die neugeschaffene komfortable Bestuhlung ermöglichte beste Sichtverhältnisse und eine sehr gute Akustik auf quasi allen Plätzen und so genossen nicht nur die Ehrengäste in den vorderen Reihen wie der stellvertretende Landrat Herr Stefan Horndasch, Herr Altbürgermeister Werner Herzog, Ehrenbürger Herr Otto Schüller, die Repräsentanten der US Garrison Ansbach, die städtischen Beauftragten und die Tauberzeller Weinprinzessin Nina I. zusammen mit ihren Partnerinnen und Partnern einen Abend berührender Musik.
Aus der Begrüßung der Ersten Bürgermeisterin: „Musikalisch das neue Jahr zu begrüßen, ist mehr als eine schöne Tradition. Denn Musik verbindet, Musik vermag Grenzen zu überwinden und durch Musik offenbart sich in einzigartiger Weise der besondere Wert von Vielfalt. Die verbindende Kraft der Musik erleben wir beispielsweise, wenn Menschen verschiedener Generationen, unterschiedlicher Herkunft und vielfältiger Weltanschauungen an einem Abend wie heute zusammenkommen und sich gemeinsam vom Klang und Rhythmus der Musik im Inneren berühren lassen. Gleichzeitig demonstriert allein der Blick auf die Komponisten des heutigen Abends, wie Musik spielend Grenzen überwindet. Denn die Wirkmächtigkeit großartiger Musik kennt keine Nationalität und keine Religion. Und so gleicht unser heutiger Konzertabend einer Reise im Herzen Europas, dessen christlich-jüdisches Erbe sich in der Musik in erhebender Weise widerspiegelt. Und nicht zuletzt dürfen wir uns an einem Konzertabend wie diesem von der Vielfalt der musikalischen Klangfarben, der Dynamik, Rhythmik, Melodien und Harmonien begeistern lassen. Und dabei spüren wir, dass sich gerade in der Vielfalt der besondere Reichtum unseres Menschseins entdecken lässt.
Zweifelsohne ist es daher mehr als eine gute Tradition, das neue Jahr mit einem Konzertabend zu begrüßen. Am Anfang des Jahres sind wir voller guter Vorsätze. Wir wünschen uns gegenseitig alles Gute und neben Gesundheit und Glück steht vor allem der Wunsch nach Frieden ganz hoch im Kurs. Gleichzeitig wissen wir, dass Friede dort beginnt, wo das Miteinander mehr zählt als Egoismus, wo man aufeinander hört, so wie es beim gemeinsamen Musizieren unabdingbar ist. Frieden gedeiht, wenn Grenzen überwunden werden, wenn Vielfalt nicht als Bedrohung, sondern wie in der Musik als Bereicherung wahrgenommen wird.
Lassen wir uns heute durch die Musik dazu inspirieren, dass aus dem Wunsch nach Frieden im neuen Jahr Wirklichkeit wird. Gemeinsam können wir Grenzen überwinden und in Vielfalt geeint unser Miteinander gestalten. Auf dem sicheren Fundament unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung müssen wir es einfach nur tun. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein glückliches und friedliches neues Jahr.“

