Alles für die Musik
Erstelldatum10.06.2025
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fränkischer Sommer“ fand am 01. Juni 2025 das Konzert mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Joana Mallwitz in der Stiftsbasilika Herrieden statt.
Das Konzert war ein wahrer Hörgenuss, das Feedback ist sensationell. Vielen Dank an alle Helfenden, Organisatoren und Mitwirkenden. Ein sehr schöner Nachbericht kann u. a nachgelesen werden unter folgendem Link: https://www.konzerthaus.de/de/magazin/kho-on-tour-ludwigsburg-herrieden/437
„Alles für die Musik“
Herrieden in Mittelfranken, der kleinste und letzte unserer Gastspielorte, hat uns besonders beeindruckt. Nicht nur mit seiner prächtigen barocken Stiftsbasilika St. Vitus und Deocar sowie surreal zahlreichen Storchennestern, sondern auch mit riesigen Engagement. Bei nur gut 8000 Einwohner war unser Konzert innerhalb von 36 Stunden ausverkauft. Ehrenamtliche haben uns mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen versorgt und vom Hotel über den Gasthof mit verlängerten Öffnungszeiten nach dem Konzert bis zum Busunternehmen wurde viel unternommen, uns zu unterstützen. „Alles für die Musik“, antwortete eine freundliche Helferin bescheiden auf unser Lob. Das und die große Begeisterung nach dem Konzert haben uns wirklich sehr gerührt. Große Klasse, Herrieden!
Dass jeder Saal anders klingt, haben wir auf unserer Tour immer wieder erlebt. Trompeter Stephan Stadtfeld und Posaunist Vladimir Veres haben unserer Social Media-Managerin Eleonora Gelmetti auf der Orgelempore und im Kirchenschiff vorgeführt, wie ein Duo zweier Blechblasinstrumente in der Basilika klingt – zum Nachhören auf unserem Insta-Kanal.
„In einer Kirche müssen wir immer den Hall bedenken. Im Blechbläserensemble kann er sehr schön sein – zum Beispiel, wenn wir mit der Orgel gemeinsam spielen und uns auf deren Klang draufsetzen können mit unserem Spiel. Das ist eher blechbläserfreundlich als eine trockene Akustik“ erklärt Stephan. „Wenn wir aber wie hier mit einem Sinfonieorchester spielen, müssen wir sehr aufpassen, nicht die Streicher zuzudecken und Akkorde noch einmal extra präzise akzentuieren. Sich in unterschiedliche Säle einzuhören, ist Erfahrungssache. Ich hatte schon im Jugendorchester erste Gelegenheiten, das zu üben, wenn wir unterwegs waren. Das gibt man dann auch selbst weiter.“


