Herrieden radelt – Heimat aktiv erfahren!
Erstelldatum17.07.2025
„Herrieden radelt – Heimat aktiv erfahren“ soll das zukünftige Motto für die Stärkung des Radverkehrs in Herrieden lauten. Das Herrieder Wappentier, der Herrieder Hase, hat sich dafür schon einmal aufs Rad geschwungen und soll zukünftig als Botschafter für das Radfahren mit dem Slogan werben: „Herrieden radelt – Heimat aktiv erfahren“!
Die Teilnehmenden des Runden Tisches „Radverkehr“ haben sich bei ihrem ersten Treffen gemeinsam mit Bürgermeisterin Dorina Jechnerer und dem Radverkehrsbeauftragten Maximilian Kroemer überlegt, mit welchen Maßnahmen und Projekten das Radfahren insgesamt noch attraktiver werden kann. Dabei wurde zunächst eine positive Zwischenbilanz gezogen. Denn bereits im Jahr 2022 verabschiedete der Stadtrat von Herrieden ein Radverkehrskonzept, das seitdem nach und nach umgesetzt wird. Im Zuge des Ausbaus des Radwegenetzes wurde beispielsweise vor kurzem der Lückenschluss zwischen Herrieden und Bechhofen vollzogen und Richtung Burgoberbach erfolgten bereits die vorbereitenden Maßnahmen für den bevorstehenden Radwegebau. Durch rote Blockmarkierungen in Kreuzungsbereichen wurde die Sicherheit für Radfahrer in der Kernstadt verbessert und die Radinfrastruktur erfuhr durch die Errichtung von Fahrradabstellanlagen in der Altstadt eine weitere Aufwertung. Die Stadt Herrieden hat außerdem Job-Bike-Leasing für ihre Mitarbeitende eingeführt, ein Lastenrad für den Bauhof angeschafft, zusammen mit der Bürgerstiftung Herrieder Radtrikots aufgelegt und stellt regelmäßig im Frühjahr die Räumlichkeiten der Grund- und Mittelschule für den Fahrradbasar zur Verfügung.
Doch für die angestrebte Steigerung des Radverkehrsanteils am Modal-Split um 5 % innerhalb von 5 Jahren braucht es viele Akteure, darin waren sich die Vertreter des Herrieder Stadtrates, der Schulen, der Unternehmen, der Vereine mit Radabteilung, der Kirchen, des Landkreises Ansbach, der Nachbarkommunen, des Inklusionsbeirates, des ADFC und des Tourismusverbandes Romantisches Franken beim jüngsten Treffen einig. Entscheidend dabei ist das gute Miteinander derer, die den Radverkehr aktiv fördern. Dazu zählen unter anderem die Herrieder MTB-Stützpunktschulen mit den Schülertrainingsmaßnahmen, fahrradfreundliche Arbeitgeber, die adäquate Abstellanlagen auf den Firmengeländen montieren und für Mitarbeitende Job-Bike-Leasing anbieten, die Herrieder Aquathleten und der DAV/Sektion Herrieden mit dem jährlichen MTB-Rennen am Bärenloch-BIKE, die evangelische Christuskirche als offizielle Radwegekirche, der Tourismusverband Romantisches Franken und der Landkreis Ansbach, die vor allem im Bereich Beschilderung von Wegen, Marketing und Förderungen wichtige Partner für die Kommune sind, der ADFC, der bereits mit einer Codierungsaktion in Herrieden vor Ort war, und der Seniorenbeauftragte der Stadt Herrieden, der sich besonders für das einvernehmliche Miteinander von Fußgängern und Radfahrern einsetzt. Im Rahmen der ILE Altmühlland A6 planen die benachbarten Gemeinden außerdem mittelfristig die Etablierung eines Radaktionstages unter dem Motto „radeln und genießen“. Dass am 7. August 2025 die BR-Radltour in Herrieden Halt macht, beschert der Stadt Herrieden, die sich aktuell auf die Zertifizierung als „Fahrradfreundliche Kommune“ in der AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern) vorbereitet, zusätzlichen Rückenwind bei der Radverkehrsförderung.



